DBB Regelinterpretationen 2009

"Neue" Interpretation der Regeln vom DBB

Ganz nett mal als "gute Nacht"-Lektüre, an einigen Stellen sicher auch Sportart übergreifend ;-)

Schiedsrichtergrundsätze
* Die bessere Mannschaft muss gewinnen - immer!
Die bessere Mannschaft ist nicht unbedingt die bekanntere Mannschaft oder die
Heimmannschaft oder diejenige, die ein Spiel gewinnen muss, um aufzusteigen
oder nicht abzusteigen. Die bessere Mannschaft ist diejenige, die am Spieltag
während des Spiels durch ihre Aktionen zeigt, dass sie die bessere ist. Die
Schiedsrichter dürfen diese Mannschaft nicht daran hindern, den Erfolg für ihr
besseres Spiel zu erringen, den sie verdient.

* Der Schiedsrichter entscheidet, was er sieht - die Regeln entscheiden über
den Fortgang.
Der Schiedsrichter reagiert grundsätzlich nur auf die Aktionen der Spieler und
Trainer vor, während und nach dem Spiel. Aufgabe des Schiedsrichters ist es zu
entscheiden,
a) ob eine Aktion, die er gesehen hat, nach seiner Beurteilung eine Regelverletzung
darstellt oder nicht,
b) wer für die Regelverletzung verantwortlich ist,
c) ob durch die Regelverletzung ein Spieler oder dessen Mannschaft einen
Vorteil oder Nachteil hat, oder ob die Regelverletzung aus Gründen der
Spielkontrolle geahndet werden muss.
Wenn Punkt c) zutrifft, ist die Regelverletzung zu pfeifen. Die Konsequenzen
daraus liegen nicht im Ermessen des Schiedsrichters und dürfen daher auch
seine Entscheidung nicht beeinflussen. Die Konsequenzen sind in den Regeln
oder in den Ausschreibungen der Wettbewerbe festgelegt.

* Die Verantwortung über Sieg oder Niederlage liegt nicht bei den Schiedsrichtern.
- Die Spieler entscheiden ein Spiel durch ihre Aktionen.
- Die Schiedsrichter reagieren lediglich auf diese.
- Daher liegt die Verantwortung für Sieg oder Niederlage bei den Mannschaften.
Manche Trainer und Spieler versuchen, diese Verantwortung auf die Schiedsrichter
zu verlagern und damit deren Entscheidungen zu beeinflussen.
Darauf dürfen sich die Schiedsrichter nicht einlassen.

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